Berichte aus der Gemeinderatssitzung vom 26.03.2019

Marina Lang wurde geehrt.

Marina Lang wurde geehrt.

Ehrung einer erfolgreichen Berufsabsolventin


Marina Lang aus Leutenbach konnte für ihre hervorragenden Leistungen im Rahmen ihrer Bachelorarbeit geehrt werden. Sie erreichte eine Traumnote von 1,3 zum Thema „Einführung eines Kunden-Service-Centers in Banken und Sparkassen als Herausforderung für ein modernes Personalmanagement“.

Marina Lang ist seit 01. Januar 2015 bei der Raiffeisenbank Parsberg-Velburg in der Filiale Seubersdorf als Privatkundenberaterin tätig. Sie hat an der Technischen Hochschule in Nürnberg den akademischen Grad „Bachelor of Arts“ im berufsbegleitenden Studiengang Betriebswirtschaft erhalten. Das Studium dauerte insgesamt vier Jahre lang an. Marina Lang absolvierte den Studiengang neben ihrer Vollzeitarbeitsstelle bei der Raiffeisenbank und besuchte zahlreiche Unterrichtsgänge am Abend und an den Wochenenden.

Der Bürgermeister sprach Dank und Anerkennung der Heimatgemeinde für dieses besondere Ergebnis aus und überreichte an Marina Lang eine Ehrenurkunde, einen Buchgutschein sowie einen Blumenstrauß.

Die Gemeinde sei stolz auf solche Leistungen und Persönlichkeiten, die vor allem den heranwachsenden Generationen ein Vorbild seien, dem es nachzueifern gelte.

Er wünschte Marina Lang alles Gute für ihre weitere berufliche Zukunft.

Das Gemeinderatsgremium schloss sich den Wünschen des Vorsitzenden an.

 

 

Verbesserung des Mobilfunks


Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur – kabel­gebunden wie mobil – ist die Basis für die Giga­bit-Gesell­schaft von morgen. Nur bei optimaler Ver­sor­gung in allen Landes­teilen können bayern­weit neue in­no­va­tive Ge­schäfts­­mo­del­le und zukunfts­fähige Arbeits­­plätze entstehen.

Die Bayerische Staats­regierung will innerhalb von drei Jahren bayern­weit die Verfüg­bar­keit und Über­tra­gungs­­quali­tät der Mobil­funk­netze nach­haltig ver­bes­sern und eine gute Ver­sorgung auch in dünn be­siedelten, länd­lichen Regionen als Grund­lage für den weiteren wirt­schaft­li­chen Erfolg Bayerns schaffen.

Mit den drei Mobil­funk­an­bie­tern wurde ein groß­an­ge­leg­ter Aus­bau des Mobil­funks in Bayern bis 2020 ver­ein­bart. Der Bei­trag der Netz­be­trei­ber reicht über ihre ge­setz­li­chen Ver­pflich­tun­gen hinaus.

Die Bayerische Staats­regierung flan­kiert die Bemühungen der Mo­bil­funk­an­bie­ter zur Schlie­ßung von Ver­sor­gungs­lücken mit einem Pro­gramm zur För­derung von neuen Mobil­funk­stand­orten. Da­durch sollen für Mobilfunkunternehmen bisher wirtschaftlich nicht interessante Gebiete erstmals mit Mobil­funk versorgt werden.

In der Gemeinde Deining sind sogenannte „weiße Flecken“ - das sind Gebiete, in denen kein Netzbetreiber ausreichende Deckung gewährleisten kann - im Bereich Arzthofen und im Talbereich südlich von Waltersberg vorhanden.

In einem ersten Schritt kann nun über das Bayerische Mobilfunkzentrum bei der Regierung der Oberpfalz eine formale Markterkundung eingeleitet werden. Dieser Verfahrensschritt ist nicht mit Kosten oder Verpflichtung verbunden. Vielmehr werden dabei nur die eigenwirtschaftlichen Ausbauabsichten der Netzbetreiber ermittelt.

Sofern dieses Verfahren keine zielführenden Ergebnisse liefert, könnte im möglichen Folgeverfahren eine Abwicklung über die Gemeinde erfolgen (Bauauftragsmodell – Standortermittlung und Vereinbarung eines Kooperationsvertrags zwischen Gemeinde und Netzbetreiber). Erst dann wäre ein Förderantrag zu stellen. Eine Zuwendung für die Errichtung eines Masten bis zu einem Fördersatz von 80 %, maximal 500.000 € ist möglich. Zuwendungsfähig sind alle erforderlichen Aufwendungen für den Bau der passiven Infrastruktur wie Mast, Fundament, Leerrohr und Zuwegung.

 

 

Münztelefon in Deining nicht rentabel 


Die Nutzung von öffentlichen Telefonstellen ist infolge der erreichten Vollversorgung mit privaten Telefonanschlüssen und der weit verbreiteten Handy- bzw. Smartphone-Nutzung in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen. Dies hat zur Folge, dass der Betrieb der Mehrzahl der derzeit bestehenden öffentlichen Telefonstellen
extrem unwirtschaftlich ist und diese Standorte, welche nachweislich seit über 5 Jahren keine nennenswerte Nutzung mehr aufweisen, sukzessive aufgegeben werden sollten.

Die in Deining befindliche Telefonzelle im Bushäuschen an der Leutenbacher Straße hat in den letzten 12 Monaten einen durchschnittlichen Umsatz von 0,13 €/Monat erzielt, was auf eine sehr übersichtliche Nutzung schließen lässt. Die Deutsche Telekom Technik GmbH erbittet nunmehr das Einverständnis der Gemeinde zum Abbau dieser Telefonstelle.

Ein dringender Bedarf zum weiteren Betrieb dieses Standortes ist auch aus kommunaler Sicht nicht erkennbar.

 

 

Anhörung zum Betrieb der gemeindlichen Rekultivierungsfläche


Das Landratsamt hat der Gemeinde eine förmliche Anhörung zur drohenden Schließung der Rekultivierungsfläche bei Mittersthal zugestellt. Die Gemeinde ist nach wie vor der Meinung, dass auf der Rekultivierungsfläche unbelasteter Erdaushub aus den Deininger Baugebieten abgelagert werden darf. Die Fachbehörden sind hier leider anderer Meinung. Aus diesem Grund sollte nach der Anhörung die Rekultivierungsfläche geschlossen werden. Sollte dies unumgänglich sein, wird die Gemeinde eine Planung zu einem eventuellen Weiterbetrieb einer Deponie betreiben. Bis zu einem eventuell weiteren genehmigten Betrieb darf in der Deponie nichts mehr eingelagert werden. Dies hat selbstverständlich nachhaltige Auswirkungen für die Nutzer. Im Gemeinderatsgremium herrschte großer Unmut. Gerade der Obermeister der Bauinnung und Gemeinderatsmitglied Werner Keckl konnte diese Vorgehensweise in keiner Weise gut heißen. Wenn schon derartige Vorgaben gemacht werden, müssten von den nachgeschalteten Behörden kostengünstige Alternativen aufgezeigt werden. Aus jetziger Sicht muss die Rekultivierungsfläche für die Anlieferungen der Gemeindebürger geschlossen werden.

 

 

Deininger Feuerwehr erhält neue Schutzkleidung


Die Schutzkleidung „Bayern 2000“ der FF Deining hat zwischenzeitlich ein Alter von knapp 20 Jahren erreicht.

Bedingt durch die gegenüber den Ortsfeuerwehren höheren Einsatz- und Ausbildungsdienste und die daraus folgende intensivere Beanspruchung ist die Schutzwirkung – gerade auch für Atemschutzeinsätze - nicht mehr voll gegeben. Im Vorfeld wurde in den vergangenen Monaten zusammen mit benachbarten Feuerwehren mehrere verschiedene Hersteller und Modelle vorgeführt und geprüft.

In Abstimmung mit der Feuerwehr wurde ein Konzept wie folgt vorgeschlagen: Ersatzbeschaffung 25 Schutzanzüge, bestehend aus sog. Einsatzjacke und Einsatzhose (für Innenangriff geeignet), 25 Schutzanzüge mit Einsatzjacke und Einsatzhose „light“ (kein Schutz vor Beflammung).

Es lagen hierzu Angebote zweier regionaler Händler des Herstellers S-Gard über die entsprechenden Einsatzjacken „Hunter“ (50x), Einsatzhose „Swisshunter“ (25x) bzw. „RescueLight“ (25x) vor. Der Preis liegt hier bei rund 844 € bzw. 675 € je Schutzanzug.

 

 

Gemeindliches Einvernehmen zu Bauanträgen und Bauvoranfragen


Insgesamt konnte für 13 Bauvorhaben in der Gemeinde Deining das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden.

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